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Liebe Leserinnen und Leser,

in der Zeit vor Weihnachten sehen wir das Sonnenlicht immer weniger. Jetzt, wo es am Morgen noch dunkel ist und am Abend zeitig dunkel wird, bekommt schon das kleinste Licht, das wir anzünden, ein starkes Gewicht.

Denn unser Leben ist ohne Licht kaum zu denken.
Schon die kleinste Unterscheidung von Hell und Dunkel gibt uns Orientierung und ist wie ein Licht am Ende des Tunnels. Vor allem unsere Kranken und Alten sind dankbar, nach der Nacht das Licht eines neuen Tages begrüßen und erleben zu können. Wird es heller, werde ich ho nungsvoller und wenn ich jemanden im Licht sehe, können meine Ängste schwinden, kann Vertrauen wachsen.
Doch das Licht darf nicht zu grell sein, es darf mich nicht blenden.Sonst weiß ich nicht mehr, wohin ich gehe und verliere meine Orientierung und meinen Weg. Darum richtet sich wohl das Leben aller Menschen aber auch der Tiere und P anzen am Licht aus – am Aufgang und Untergang der Sonne, an den Jahreszeiten, an der Sehnsucht nach dem Sonnenlicht oder der Hinwendung zum Feuer.
Weil auch ich diese Sehnsucht nach Licht in mir trage, hilft es mir, mich im Advent von Sonntag zu Sonntag, mit nur wenigen Lichtern, dem Weihnachtsfest zu nähern. Dann strahlt in der Heiligen Nacht das Licht Gottes in der Dunkelheit eines Stalls auf und erfüllt mit seinem Licht die ganze Welt.
Wie die Magier aus dem Osten dem Stern gefolgt sind, so nehmen auch wir diesen Stern in den Blick, wenn wir zur Krippe gehen. Rückblickend fasst der greise Simeon im Tempel zu Jerusalem die Weihnachtsfreude zusammen, wenn er bei der Darstellung des Herrn im Tempel das kleine Jesuskind als das Licht preist, „das die Heiden erleuchtet“. Jedes Licht, das wir entzünden, kann so zu unserem Zeugnis für Jesus Christus, das Licht aus der Höhe werden. Nicht nur für uns selbst, sondern auch für andere, ja sogar für alle, die den Glauben an den Erlöser noch nicht gefunden haben.
So wünsche ich Ihnen besinnliche Tage des Advents, ein strahlendes Weihnachtsfest und das Segenswort an Neujahr:„Gott, unser Vater, der Quell und Ursprung alles Guten, gewähre Euch seinen Segen, ordne Eure Tage in seinem Frieden und erhalte Euch auch im neuen Jahr – 2018, unversehrt an Leib und Seele!“

Ihr Pfarrer Eberhard Kort

 

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